Dass die Natur mitunter grausam sein kann ist ja nichts Neues.
Französische Forscher haben jetzt in Amazonien eine neue Ameisenart entdeckt, die eine ganz eigene Art des Beutefangs entwickelt hat:
Die Ameisen leben in einem kleinen Baum mit stark behaarten Ästen. Aus den Haaren basteln sich die Ameisen eine Art Balkon, in den sie Löcher schneiden und sich in ihnen und unter ihnen verstecken. Landet ihre Beute auf der Oberfläche des Balkons, versuchen die Ameisen ihr Opfer in die Löcher zu ziehen, wodurch diese fixiert werden, ähnlich wie auf einer Streckbank. Eine andere Gruppe der Ameisenart ist dann dafür zuständig, die Beute zu töten, zu filetieren und abzutransprotieren.
“Es ist das erste Mal, dass wir entdecken: Ameisen errichten gemeinschaftlich Fallen, um Beute zu fangen.”
Ferner produzieren diese Ameisen einen eigenen Klebstoff und züchten einen eigenen Pilz.
Nachzulesen bei: Spiegel-Online
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mehr bei: Spiegel-Online
1 Kommentar
RSS für Kommentare dieses ArtikelsLysmenia
kommentiert am 27. April 2005, um 01:02 [ # ]
1Ameisen sind interessante Viechers, hab den Bericht auch gelesen. Da wundert mich gar nicht mehr, dass so viele versuchen, wie Ameisen auszusehen.
Schon erstaunlich, wie sich solche Verhaltensweisen entwickeln, da ist man fast geneigt, Intelligenz zu unterstellen (aber das ist ja bei Biologen nah am Schöpfungsglauben, großes Pfui)
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