- 12. Juli 2005 - kurz vor Mittag
Pünktlich zur Urlaubssaison ist das Thema einer überhöhten Handy-Rechnung wohl so brisant, daß z.B. die Heidelberger Rhein-Neckar-Zeitung innerhalb von fast 2 Wochen, schon das 2. Mal in eine ihrer Druckausgaben einen Artikel darüber bringt.
Deshalb auch hier ein paar Tipps, wie man die Handykosten im Ausland niedrig halten kann:
- Vor dem Urlaub sollte man die Mailbox deaktivieren!
Da ein im Ausland ankommender Anruf wegen Nichterreichbarkeit wieder auf die deutsche Mobilbox umgeleitet wird, fallen für den Angerufenen erhöhte Kosten an (Roaminggebühren).
- Viel Geld sowohl für Telefonate, als auch für SMS, lassen sich dadurch sparen, in dem man sich im Ausland manuell in das Netz mit den geringsten Kosten zu dem Zeitpunkt einbucht, wenn man das Handy benutzen möchte.
Vorher also am besten eine Liste der Kosten der einzelnen ausländischen Netzbetreiber ausdrucken und in den Urlaub mitnehmen!
- Ist man oft im Ausland und/oder benutzt man das Handy im Ausland oft, sollte man sich die Anschaffung einer Prepaid-Karte eines dortigen Netzbetreibers überlegen.
Anrufe auf das Handy sind für den Angerufenen kostenlos und der Anrufer zahlt meist weniger.
Nachteil ist, daß diese Karten in Handys mit Simlock (gilt bei dt. Prepaid-Handys) nicht funktionieren. Diese Sperre kann man aber nach 2 Jahren kostenlos entfernen lassen.
- Sobald man wieder in Deutschland zurück ist, sollte man sich sofort manuell ins Heimatnetz seines Anbieters einbuchen, um zu verhindern, daß Telefonate über das zuvor im Ausland genutzte Roamingnetz abgerechnet werden;
dies gilt zwar eher für den nahen grenzüberschreitenden Verkehr (Auto, Bus, Bahn), da im Flugzeug das Handy ausgeschaltet sein muß, aber sicher ist sicher.
Genauer nachlesen kann man solche Tipps übrigens auch bei teltarif.de
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