Ist man einmal tagsüber zu Hause und schickt beim Klingeln des Telefons nicht die Mailbox vor, melden sichdoch immer wieder einmal (wie ich es nenne) sogenannte ‘Tarnkappenverkäufer’.
Auch heute wurde gleich zu Beginn Bezug auf ein Gewinnspiel genommen.
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Der Gewinn dieses Mal 500 Freiminuten zum Telefonieren, und alles bleibt wie gehabt.
Da ich die harte Verkaufsmasche kenne, indem der Verkäufer, durch schnelle Suggestivfragen und ständiges Einholen von positiven Bestätigungen, möglichst schnell zum Verkaufsabschluß kommen möchte, habe ich doch gleich einmal darauf verwiesen, daß die Dame doch bitte zur Sache kommen solle.
Die Tarnkappenverkäuferin wollte sich aber keine Blöße geben und nicht zugeben, daß sie keinen Gewinn sondern einen Verkauf an den Mann bringen wollte. Sie musste aber letztendlich doch das Röckchen runterlassen: Der Gewinn der 500 Freiminuten bedeuten 9,95€ an Mehrkosten pro Monat.


Eine bodenlose Unverschämtheit, unbedarfte Bürger mit einem Gewinn zu einem Verkauf durch die Hintertür zu ködern!
Der Haken, an dem sich suggestiv alles aufhängt ist der Gewinn, denn wer lehnt auf Nachfrage ein Geschenk schon ab. Passt ein unbedarfter Bürger dann nicht, ist der Deal recht schnell gemacht!

Der beste Tipp, gerade über das Internet an keinen auch noch so seriös erscheinenden Gewinnspielen teilnehmen, so kann man den Bezug hierauf gleich zu Beginn des Gesprächs verneinen.
Da Gewinnspiele sehr gerne vorgeschoben werden, prinzipiell gleich abbrechen und auflegen!

Toller Beruf, täglich mehrere Stunden den Auftrag zu haben, Leute auf diese Weise übers Ohr hauen zu müssen!