Das Taschenbuch, mit dem o.g. Titel, habe ich mir letztens zugelegt und fast in einem Rutsch durchgelesen, und das kommt gewiss nicht immer vor - also ein guter Grund, einmal hier auf das Buch aufmerksam zu machen.
In der kanadischen Eiswüste: Vier Wissenschaftler kommen in der Nähe der kanadischen Forschungsstation ‘Trudeau‘ ums Leben.
Die Todesursache ist völlig unklar - es scheint, als habe irgendein todbringender Stoff die Lungen, Augen und alles weiche Gewebe der Körper in kürzester Zeit zerstört.
Kurz vor dem Wintereinbruch müssen sich die Wissenschaftler beeilen, die amerikanische Kollegin Jessie Hanley, mit dem letzten Flugzeug des Jahres, in die Arktis zu fliegen. Sie muss den Erreger der Krankheit finden und die Todesfälle aufzuklären. Als Sie sich bewußt wird, daß Sie auf einer echten Zeitbombe in der Arktis sitzt, ist es fast schon zu spät.
Der Autor hat die Geschichte mit 2 parallelen Handlungssträngen aufgebaut, die er zum Ende des Buches hin, geschickt zusammen führt. Neben der ermittelnden Wissenschaftlerin handelt der 2. Strang von einer russischen Wissenschaftlerin und Agentin, die kurz vor dem Zwischenfall von einem U-Boot abgeholt wurde, und dort später ebenfalls gestorben ist.
Das Buch finde ich deswegen sehr empfehlenswert, weil der Autor wirklich gut recherchiert hat:
Nach ca. zwei Dritteln des Buches kommt man als Leser der Lösung etwas näher. Gegen Ende, wenn auch die beiden Handlungsstränge zusammen laufen, überschlagen sich die Ereignisse ein wenig und es wird etwas wirr, aber schlüssig.
Auch ohne ganz großen Paukenschlag ist das Buch somit durchaus eine Empfehlung wert, als Urlaubslektüre oder abends zum Abschalten nach der Arbeit
Taschenbuch: Der Trudeau Vektor, von Juris Jurjevics.
Artikel kommentieren: