Was Dieter Nuhr am Ende seines Jahresrückblicks im ZDF schon durchblicken ließ, bringt Oliver Kalkofe in seinem Artikel “Kreative Querschnittslähmung” auf SPON treffsicher auf den Punkt:
… Gab es einstmals zwischen Fernsehanstalt und Publikum eine Art unausgesprochene Vereinbarung für eine direkt oder indirekt bezahlte Entertainment-Dienstleistung, herrscht auf Seiten der Sender heute die Geschäftsmentalität eines Dönerbuden-Besitzers, der heimlich zwölf Jahre altes Gammelfleisch auf den Drehspieß packt…
Zitat: ‘Kreative Querschnittslähmung‘
Es lohnt, sich diesen Beitrag einmal durchzulesen, und vor allem für diejenigen einmal darüber nachzudenken, die sich die zitierten Shows (und viele andere) anschauen - ja schlimmer noch, sogar Geld für eine Eintrittskarte ausgeben:
…der mit gutgläubiger Dummheit gesegnete Zuschauer hilft aktiv mit, im großen Stil ignoriert und betrogen zu werden…
Zitat: ‘Kreative Querschnittslähmung‘
Und der nächste Tiefschlag kommt gleich zu Jahresanfang auf RTL: DSDS! (argh!)
Ergänzung (vom 03.01.2007):
Bei TVBlogger wird das Thema auf andere Weise aufgegriffen. Im Artikel “Wenn Fernsehen anfängt zu nerven…” geht es dabei mehr um die Menge an Sendern und der damit verbundenen Nutzen, aber auch um Qualität.
2 Kommentare
RSS für Kommentare dieses ArtikelsNetzbloggers Online-Welt » Das deutsche Fernsehen ist tot
kommentiert am 3. Januar 2007, um 14:52 [ # ]
1[…] [via Sitelounge] […]
Matthias // SL //
kommentiert am 3. Januar 2007, um 15:05 [ # ]
2Die von Kalkofe kritisierten Shows laufen ausschließlich auf den privaten Sendern, die sich nicht über die GEZ finanzieren.
Den ÖR kann man i.Ü. eine wesentlich besser Qualität bescheinigen, als den Privaten.
Hilfreich wären kritischere Zuschauern, die nicht jeden Müll anschauen.
Richtiges PayTV wäre hierbei sinnvoll - wenn der Zuschauer für jede Sendung separat zahlen müsste, würde er mit Sicherheit viel genauer abwägen, für was er sein Geld ausgiebt.
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