Keine Frage, die Begeisterung für Eisbären-Nachwuchs ist in Deutschland ungebremst. Ich würde sagen, dass Tiernachwuchs generell eine gewisse Faszination ausübt, und immerhin hat der Heidelberger Zoo mit seinen 2 Tigerbabys in unserer Region auch ein wenig für Aufsehen gesorgt.

Mittlerweile hat Flocke die knuddelige Nachfolge von Knut angetreten. Und während sie vom heutigen Tag an von den Besuchern des Nürnberger Zoos im Gehege bewundert werden darf, macht sich Knut in Berlin deswegen unbeliebt, weil er versucht, sich langsam aber sicher wie ein richtiger Eisbär zu verhalten.

“Er hat den Fisch an Land gezogen, ihn mit den Vorderpfoten festgehalten und mit der Tatze durch die Luft geschleudert. Der Fisch hat gezappelt und ist über Land gehüpft”, wird eine Augenzeugin in der “Berliner Morgenpost” zitiert. Wenn sich die Karpfen aufgehört hätten zu bewegen, habe Knut sie liegen gelassen.
Zitat aus: ‘Knut killt Karpfen - Zoobesucher empört‘.

Laut Umfrageergebnis sieht die Öffentlichkeit dies wohl längst nicht so extrem, wie ein paar medienwirksam zitierte entsetzte Zoobesucher. Oder sind das etwa gar die ersten Anzeichen dafür, dass Knut bei weiteren ähnlichen Aktivitäten irgendwann zum Problembär abgestempelt, erschossen und ausgestopft wird?
Ich frage mich, ob diese Leute sich je einen Naturfilm über fischende Bären angesehen haben (z.B. von Andreas Kieling!). Oder ob sie wissen, wie ihre tierischen Produkte in die Tiefkühltheke ihres Discounters kommen - das größte Raubtier ist letztendlich der Mensch (eg).

ch würde sagen, für eine Handaufzucht im Zoo verhält sich Knut mit dem aufkeimenden Jagdinstinkt in doch relativ normalen Bahnen - wenn man das mal so sagen darf (gg).

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Achja,… und dann wäre da ja noch Wilbär, der bisher von Trubel verschont wurde…